Impuls für die Kalenderwoche 17: Wir brauchen Orientierung

Impuls von Pastoralreferentin Elke Wibbeke

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Wenn wir mit dem Auto zu einem unbekannten Ziel unterwegs sind, verlassen wir uns auf das Navigationssystem. Eine freundliche Stimme sagt uns, wann wir das nächste Mal abbiegen oder doch einfach nur geradeaus fahren müssen. Und trotzdem können wir an manchen Punkten auf der Strecke nicht auf Wegweiser oder Hinweisschilder verzichten. Etwa dann, wenn der kürzeste Weg auf einmal gesperrt ist und die Technik nicht weiterhilft, geben sie uns Orientierung. Wichtig ist bei allen Hinweisen, dass sie rechtzeitig kommen, an der richtigen Stelle erfolgen und eindeutig sind.

Eine Orientierungshilfe brauchen wir nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch in unserem Leben. Gerade an Wendepunkten unseres Lebens, wenn wichtige Etappen zu Ende gehen und sich neue Wege auftun, ist es gut zu wissen, dass es Menschen an unsere Seite gibt, denen wir vertrauen können, die wir um Rat fragen dürfen und die uns mit ihrer Lebenserfahrung helfen. Vielleicht denken sie selbst in Augenblicken von wichtigen Entscheidungen an Menschen zurück, die sie auf ihrem Lebensweg begleitet haben: Was würde er oder sie jetzt sagen und raten?

Auch Jesus hat uns mit seinem Leben eine wichtige Orientierungshilfe gegeben. Als wichtigste Richtschnur sagt Jesus uns:

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben und du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst. Und: Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch ihnen!

Das doppelte Liebesgebot und die goldene Regel sind Wegweiser für unser Leben, die uns Orientierung und Halt auf unserem Lebensweg geben können.

Impuls von Elke Wibbeke