Der Alltag hat viele Seiten: Morgentreff der Frauen zurück aus der Sommerpause

Nach der Sommerpause konnte Marianne Böckmann 64 Frauen im Pfarrheim zum Morgentreff begrüßen. Der monatliche Treff startete wie immer mit einem leckeren Frühstück, welches das Morgentreff-Team zubereitet hatte. Als Referentinnen waren die stellvertretende Einrichtungsleiterin Frauke Meier und die Leiterin der Einrichtungs-Tagespflege Susanne Rünker von der Caritas Sozialstation Wadersloh eingeladen.

Susanne Rünker und Frauke Meier

Frau Meier stellte die vielen Dienste und Leistungen der ambulanten Pflege von Pflegebedürftigen im eigenen Zuhause vor, die in Wadersloh aktuell von 28 Mitarbeitenden durchgeführt werden. Die Angebote reichen von körperbezogenen Pflegemaßnahmen wie Hilfe bei der Körperpflege, beim Anziehen, Essen, Medikamentengabe oder Beratungsgespräche durch Pflegefachkräfte bis zu hauswirtschaftlichen Tätigkeiten durch Haushaltshilfen. Frau Rünker beschrieb die Tagesabläufe in der Tagespflege, die sich als Ort der Begegnung versteht. Die Tagespflege und Tagesbetreuung kann von 15 Gästen besucht werden und wird montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr angeboten, bei Bedarf gibt es einen Transfer.

Der Morgen in der Tagespflege beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück, das Mittagessen wird frisch zubereitet, mittags gibt es eine Ruhepause und jeden Tag einen gebackenen Kuchen zum Kaffee. 

Qualifizierte Betreuungskräfte organisieren eine Tagesstruktur mit verschiedenen Angeboten wie Singen, seniorengerechte Bewegung, Basteln und Spaziergängen durch den Ortskern. Kontakte zu Menschen außerhalb der Einrichtung werden gepflegt und kulturelle Veranstaltungen wie das Quiz der Kolpingsenioren Wadersloh gerne besucht.

Die anwesenden Frauen hatten zu diesem Thema einen hohen Informationsbedarf. Es wurden viele Fragen gestellt und von den beiden Fachfrauen beantwortet. Häusliche Pflege von Angehörigen wird in unserer Gesellschaft überwiegend von Frauen geleistet, und somit war es für alle Beteiligten ein interessanter Vormittag. 

Quelle: Morgentreff, Ellen Schultz