Marianne Böckmann begrüßte die Frauen im vollbesetzten Pfarrsaal zum „Morgentreff“ und hieß Maria Eilhard-Adams als neue Unterstützerin im Team herzlich willkommen.
Als Referent war der 1. Vorsitzende des „Deutsch-Französischer Freundeskreis e.V.“, Frank-Rüdiger Müller zu Gast, der ebenso wie die Beisitzerin des Vereins, Suzanne Martens, herzlich begrüßt wurde.
Persönliche Begegnungen zwischen Herrn Müller, seinerzeit Studiendirektor für Erdkunde und Französisch am Gymnasium Johanneum in Wadersloh, und einer Deutschlehrerin des „Collège de la Combraille“ in Marcillat waren 1984 der Grundstein eines regelmäßigen Schüleraustausches, der mit 40 gegenseitigen Treffen bis 2019 aktiv war.
Im September 1991 wurde der „Deutsch-Französischer Freundeskreis Wadersloh e.V.“ gegründet, und aktuell zählt er 220 Mitglieder. Seit 1992 Gruppenreisen nach Frankreich statt, im jährlichen Wechsel als Bürgerbus- und Jugendfahrten. Ebenso kommen die französischen Freunde nach Wadersloh. Somit finden die Begegnungen mit kulturellem und touristischem Begleitprogramm jährlich statt. Die daraus entstandenen Freundschaften zwischen den beiden Ländern werden trotz der weiten Entfernung und mancher Sprachbarrieren gepflegt.
Kunst ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der deutsch-französischen Freundschaft, und so waren die Städtepartnerschaften zweimal mit Kunstwerken am Bildhauersymposium der Gemeinde Wadersloh beteiligt.
Zur Pflege der französischen Kultur in Wadersloh gehören seit 30 Jahren die von Suzanne Martens angebotenen Französischkochkurse. Bürgermeister Christian Thegelkamp hat mittlerweile fünf Seminarabende mit französischen Weinen durchgeführt und gut angenommen werden die französischen Käseseminare mit der Sommelière Annette Valland. Am Boule-Platz am Rathaus Wadersloh treffen sich wöchentlich zahlreiche Spieler zum Boule-Spiel. Bereits elf Mal fanden die beliebten Boule-Turniere statt, fast immer bestehend aus deutsch-französischen Teams. Eine neue Aktivität des Vereins sind Oldtimer Touren der deutsch-französischen Freunde in historischen Autos. Der interessante Vortrag endete mit dankendem Beifall.
Text / Foto: E. Schultz
