„Licht des Glaubens“ – Musik und Lyrik unter dem Lichtkreuz

Klangheimlich lädt am 1. November zu einem besonderen Konzert in die Abteikirche Liesborn ein.

Am Sonntag, 1. November 2026, um 17.00 Uhr wird die Abteikirche Liesborn zum Schauplatz eines außergewöhnlichen Zusammenspiels von Musik, Kunst und Wort. Unter dem Titel „Licht des Glaubens“ lädt das Gesangsoktett Klangheimlich zu einem Konzert ein, das sich musikalisch und literarisch mit dem Kreuz, dem Glauben und der Hoffnung auseinandersetzt.

Im Mittelpunkt des Abends steht dabei das eindrucksvolle Lichtkreuz des Künstlers Ludger Hinse. Mit seinem farbigen Licht und den Reflexionen, die es in den Kirchenraum trägt, eröffnet das Kunstwerk einen besonderen Blick auf eines der zentralen Symbole des christlichen Glaubens. Diesen Gedanken greift das Konzert auf und verbindet die Wirkung des Lichtkreuzes mit geistlicher Chormusik und ausgewählten Texten.

Einen besonderen Bestandteil des Programms bildet dabei die Lyrik von Megan Cosgrove-Kokot. Ihre Texte treten in einen Dialog mit der Musik und dem Kunstwerk. So entsteht ein Konzertabend, bei dem nicht allein die Musik im Mittelpunkt steht: Klang, Sprache, Licht und Kirchenraum sollen sich gegenseitig ergänzen und den Zuhörerinnen und Zuhörern unterschiedliche Zugänge zu den Themen Kreuz, Glaube, Leid und Hoffnung eröffnen.

Musikalische Schwerpunkte des Programms bilden zwei bedeutende Werke der geistlichen Chormusik. Mit Antonio Lottis „Crucifixus“ erklingt eine eindringliche musikalische Betrachtung der Kreuzigung Christi. Einen weiteren Schwerpunkt bildet Charles Gounods „Les Sept Paroles du Christ“, das sich mit den sieben letzten Worten Jesu am Kreuz auseinandersetzt. Ergänzt wird das Programm durch weitere geistliche Werke.

Gestaltet wird der Abend vom Gesangsoktett Klangheimlich mit Christina Köller, Kristin Spaniel, Silke Stöppel, Antje Jürgens, Tobias Ansell, Raul Huesca Valverde, Michael Köller und Günther John.

Gerade die Verbindung der unterschiedlichen Ausdrucksformen macht den besonderen Charakter des Konzertes aus. Musik lässt hörbar werden, was sich mit Worten manchmal nur schwer ausdrücken lässt; die Lyrik eröffnet wiederum neue Gedanken und Perspektiven. Über allem steht das  Kreuzes von Ludger Hinse, das den Kirchenraum auf besondere Weise prägt.

So möchte „Licht des Glaubens“ nicht nur ein Konzert zum Zuhören sein, sondern einen Raum zum Innehalten, Nachdenken und Erleben eröffnen.

Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.