Propst Alfred Stukenkemper verstorben

Am Hochfest Peter und Paul, 29. Juni 2016 ist der ehemalige Propst von St. Peter Recklinghausen, Alfred Stukenkemper, im Alter von 82 Jahren verstorben. Das Seelenamt für Propst Stukenkemper wird am Mittwoch, 6. Juli um 14.30 Uhr in der Josefs-Kirche stattfinden, anschließend die Beerdigung auf dem Friedhof in Bad Waldliesborn. Die Totenvesper feiern wir am Dienstag, 5. Juli um 18.30 Uhr in der Josefs-Kirche in Bad Waldliesborn.
Alfred Stukenkemper Goldenes Priesterjubiläum 012Propst Stukenkemper wurde im Jahre 1933 im benachbarten Benteler geboren, wo er in einem christlich geprägten Elternhaus aufwuchs und bis zum Ende des vierten Schuljahres auch die Volksschule besuchte, um danach zum Ostendorf-Gymnasium in Lippstadt zu wechseln. Dort legte er im Jahre 1954 sein Abitur ab. Nach einem kurzen Abstecher in die Naturwissenschaften studierte Alfred Stukenkemper katholische Theologie an den Universitäten Münster und Freiburg mit dem Ziel, Priester zu werden. So empfing er am 24. Juni 1961 durch den damaligen Münsteraner Bischof Dr. Michael Keller im Hohen Dom zu Münster das Sakrament der Hl. Priesterweihe. Die Stationen seines priesterlichen Wirkens waren anschließend recht mannigfaltig. Als Kaplan wirkte er an St. Laurentius in Coesfeld (1961-65) und an St. M. Himmelfahrt in Ahaus (1965-67). Von 1967 bis 1976 unterrichtete er dann als Religionslehrer am Hegius-Gymnasium, ebenfalls in Ahaus. Gleichzeitig bekleidete er dort nebenher noch das Amt eines Subsidiars.

Alfred Stukenkemper Goldenes Priesterjubiläum 056Im Jahre 1976 berief ihn der Bischof zum Pfarrer an St. Otger in Stadtlohn, wo er sich über 10 Jahre lang segensreich einer großen Gemeinde widmen konnte. 1987 erfolgte die ehrenhafte Ernennung zum Propst an St. Peter in Recklinghausen. Gleichzeitig wurde ihm dort das Amt des Kreisdechanten übertragen. Aus gesundheitlichen Gründen musste er diese Ämter im Jahre 1994 aufgeben. Im gleichen Jahr kam der Jubilar dann nach Bad Waldliesborn, wo er noch bis 2001 das Amt als Vicarius Cooperator an St. Josef ausübte. Ganz besonders kümmerte er sich hier in dieser Zeit um die Seelsorge in den zahlreichen Seniorenheimen des Badeortes. Aber auch als emeritierter Pfarrer und Propst ist Alfred Stukenkemper noch tätig gewesen. Dreimal in der Woche feierte er mit den betagten Schwestern der Olper Franziskanerinnen in der Kapelle des „Haus Carola“ die Hl. Messe.

Seit 22 Jahren lebte Propst Stukenkemper in Bad Waldliesborn und war dort bis zuletzt als Seelsorger sehr geschätzt.

Fotos (2): Klaus Luig

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